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Kommunikation im und über den Holocaust

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Das Projekt

Kommunikation im Holocaust

Gedanken und Gefühle, Hoffnungen und Verzweiflung, Sorgen und Ängste: Anhand umfangreich überlieferter Selbstzeugnisse der Kölner Familie Schönenberg wird in diesem Web-Auftritt bis Ende 2022 die Sicht der Betroffenen, der Verfolgten und Entrechteten selbst auf ihre Situation, den jeweiligen Moment der Verfolgung ‚sichtbar‘ gemacht.

3D-Räume lassen den Kontext, den Erfahrungsraum und die Lebenswelt, in der die Briefe und Tagebücher geschrieben wurden, ‚sichtbar‘ werden: Die zerstörte Wohnung der Familie wird auf Grundlage der guten fotografischen Überlieferung detailliert rekonstruiert.

Die einzelnen Familienmitglieder werden in Situationen dargestellt, in denen die Selbstzeugnisse geschrieben sein könnten – Auszüge visualisieren sich im virtuellen Raum und werden – gelesen durch Sprecher:innen – auch auditiv erfahrbar.

 

Kommunikation über den Holocaust

Eine rückblickende Perspektive auf die Zeit des Holocaust wird aus der Sicht von Zeitzeug:innen eingenommen. Die vielfältigen Erinnerungen, die verschiedenen Zugänge zu den umfangreichen Interviews bieten multiperspektivische Blicke auf die historische Situation der Familie Schönenberg, auf den jeweiligen Verfolgungskontext, die historischen Ereignisse, Orte und Situationen.

Eine umfangreiche Informationsebene ergänzt detaillierte historische Erläuterungen zur Kontextualisierung des exemplarisch dargestellten Prozesses der zunehmenden Verfolgung und Entrechtung, der Gettoisierung, Deportation und Ermordung der jüdischen Bevölkerung.

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Familie Schönenberg

Die jüdische Arztfamilie Schönenberg bezog 1927 die gutbürgerliche Wohnung an der Venloer Straße 23 in der Kölner Innenstadt. Die ersten glücklichen Jahre des Ehepaares Max und Erna sowie ihres 1920 geborenen Sohnes Leopold wichen bald zunehmender Verzweiflung, die sich in den überlieferten Selbstzeugnissen widerspiegelt:

Verdrängung und Diskriminierung, Ausgrenzung und Ausbeutung, Verfolgung, die Emigration des Sohnes Leopold nach Palästina, die menschenunwürdigen Zustände in der überbelegten eigenen Wohnung im Gettohaus sowie schließlich die Deportation des Ehepaares Max und Erna Schönenberg in das Getto Theresienstadt am 15. Juni 1942. Max starb hier. Erna wurde in Auschwitz ermordet.

 

Dank des umfangreichen Familiennachlasses aus Briefen, Tagebuch, Dokumenten und Fotografien eröffnen sich weitreichende Einblicke in die Erlebnisse und Gedanken, vor allem aber auch in die vagen Hoffnungen sowie die zunehmende Verzweiflung der einzelnen Familienmitglieder.

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Die Projektionen

Multimediale Großprojektionen bringen die Inhalte des Projektes – und damit die Geschichte und Geschichten – zurück an die Orte des Geschehens inmitten der Stadt:
… an die Orte, an denen sich Ausgrenzung und Entrechtung unter den Augen der Mehrheitsgesellschaft abspielten.
… an die Plätze, die damals Treffpunkt und kulturelles Zentrum der Kölner Jüd:innen waren und zerstört wurden.
… an die Gebäude, hinter deren Mauern Menschen zusammengepfercht und deportiert wurden.

Die erste Projektion fand am 15. Juni 2022, dem Jahrestag der Deportation von Max und Erna Schönenberg, an der Hausfassade ihres damaligen Wohnortes Venloer Straße 23/ Bismarckstraße statt.

Zwei weitere Projektionen sind für den 9. November am ehemaligen Standort der Synagoge Glockengasse und für den 7. Dezember 2022 an der Messe/ Bahnhof Deutz als zentralem Ausgangspunkt der Deportationen geplant.

Impressum

Projektträger: Museumsdienst Köln
in Kooperation mit dem
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Anbieterkennzeichnung nach § 5 TMG i.V.m. § 18 Abs.2 Medienstaatsvertrag

Stadt Köln
Die Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Historisches Rathaus
50667 Köln
Telefon: 0221 / 221-0
Telefax: 0221 / 221-22211
E-Mail: Stadtverwaltung@stadt-koeln.de
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE122790626

Verantwortliche Redaktion:
Dr. Dirk Lukassen
Museumsdienst
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln
E-Mail.: Dirk.Lukassen@stadt-koeln.de

Projektbeteiligte in alphabetischer Reihenfolge:

Christine Bolz MA, Redaktionsbüro Dank: Programmierung.
Ralf Dank, Redaktionsbüro Dank: technische Redaktion, Animationen, Programmierung, Layout Publikationen.
Anna Gold, Motion-Grafik
Ina Hagenau: Leitung Audioproduktion.
Karsten Huth, 3D Kontor: 3D-Räume.
Kane Kampmann: Projektionen, künstlerische Leitung Zeichnungen, Zeichnungen Zwischenspiele, Prolog, Vorspiel, Epilog.
Dr. Dirk Lukassen, Museumsdienst Köln: Projektleitung.
Aljosa Mujabasic: Zeichnungen Protagonisten.
Dr. Martin Rüther, NS-Dokumentationszentrum: Redaktion, Texte, Begleiter, Ausstellungskatalog, Zeitzeugeninterviews, Bildrecherche, Videoschnitt.
Mischa Ruhr: Audio-Design, Musik
Theresa Tropschuh , Motion-Grafik
Marcus Wagner , Motion-Grafik

Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.

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Datenschutzbeauftragter
Stadthaus Deutz - Ostgebäude
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln
Telefon: 0221 / 221-22457 oder 0221 / 221-22509
E-Mail: datenschutzbeauftragter@stadt-koeln.de

Mögliche Beschwerden über das Vorgehen der Stadt in datenschutzrechtlichen Angelegenheiten richten Sie bitte an die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW
Postfach 20 04 44
40102 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 38424-0
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.d

Kontakt:

Dr. Dirk Lukassen, Museumsdienst Köln
Dirk.Lukassen@stadt-koeln.de

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